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Der kleine weiße Blumenkohl
Verfasst am 06.12.2009, 15:57 von Luhai
Ankündigungen "der hatte einen Traum
er wäre gern von innen hohl
dann wär' er nicht so schwer." Hurra



Ah, es war ein schöner Tag, der erste Tag auf der nächsten Stufe seiner Karriereleiter.
Inspektor Brot war erst kürzlich versetzt worden, in die Abteilung "Kleinkriminalität" der Norrathschen Miliz.
Das hieß nicht etwa, dass er von nun an weniger oder gar nichts zu tun haben würde. Hah, ganz im Gegenteil!
Unter "Kleinkriminalität" wurden sämtliche Fälle erfasst, die von Tätern unter 50cm Körpergröße begangen wurden.
Und dies war ganz entschieden besser als Kapitalverbrechen lösen zu müssen.
Haben sie schon mal versucht, Handschellen für einen Elefanten anzuheben? Das ist kein Spaß, kann ich ihnen sagen.

Aber zurück zu unserer Geschichte.
Momentan befand sich der Herr Inspektor auf dem Weg nach Unterfeendunkel, zum Ort eines grausamen Verbrechens. Es ging um Hausfriedensbruch, Mord und Diebstahl, eventuell auch Entführung, falls man die Leiche wiederfinden konnte.
Das Problem bei Leichen war, dass man sich nie so ganz sicher sein konnte, ob sie nicht doch freiwillig mitgegangen waren.

Dabei dachte er noch einmal über die geheimnisvollen Worte nach, die er heute morgen auf der Wand des Toilettenhäuschens entdeckt hatte: "Nur ein toter Zwerg is ein nüchterner Zwerg".
Inspektor Brot war sich sicher, dass er da etwas auf der Spur war, etwas ganz Großem.
Möglicherweise einer Zwergeninvasion, der Eroberung der königlichen Bierbrauerei oder...hm...
Er hatte diese Angelegenheit sofort zur Chefsache erklärt.
Diese Sache musste aufgeklärt werden!

Aber darum würde er sich nach seiner Rückkehr kümmern müssen.
Im Moment hatte er einen anderen Fall aufzuklären: ein Friedhof war angeblich von einer Wichtel-Gang verwüstet worden.

Am Tatort angekommen, wurde er stürmisch vom Friedhofsvorsteher begrüßt. "Gut dass sie so schnell kommen konnen, Herr Inspektor. Es ist eine Tragödie. Eine Tragödie!"
"Nun beruhigen sie sich doch erst mal, gutäääääh....Frau." Der Inspektor suchte verzweifelt nach irgendwelchen Anzeichen, die auf das Geschlecht seines Gegenübers hinweisen konnten.

"Hach, es ist so schrecklich! Diese Wichtel nebenan machen tagsüber immer so laute Musik und stören unsere Totenruhe. Also haben wir extra einen Profi-Vermittler engagiert, der die Randalierer zur Vernunft bringen sollte."
"Aha. Kann ich mit diesem Vermittler sprechen? Wo ist er?" wollte der Inspektor wissen.

Das Skelett zeigte anklagend auf einen Baum in der Nähe.

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"Oh." Betretenes Schweigen...

Der Inspektor wühlte in den Taschen des toten Vermittlers und fand eine Visitenkarte. Book
"Avatar des Wachstums
Profi-Vermittler
Öffnungszeiten Sonntags 14-14:30 Uhr
Montag bis Samstag Ruhetag"


Das Skelett hatte ihn in der Zwischenzeit wieder eingeholt.
"Und dann haben sie Hugos Grab geplündert, als er gerade im Urlaub in der Sturmfeste war. Haben all seine Opfergaben geplündert!"
"Ich verstehe. Bitte geben sie mir eine Beschreibung der gestohlenen Dinge." Der Inspektor zückte seinen Notizblock.
"Ja, also da war eine Hose, etwa so lang." Der Vorsteher hielt die knochige Hand etwa in Brusthöhe. "Stoff. Verdammt komische Farbe. Und ein Glücksbringer. Sein Lieblingsglücksbringer. Und Gold. Tonnen von Gold!"
Inspektor Brot zog eine Augenbraue hoch.
"Na gut, vielleicht nicht Tonnen, aber das war sein ganzes Erspartes. Davon wollte Hugo sich nächsten Monat ein größeres Grab kaufen."

Inspektor Brot hatte seine Beweisaufnahme beendet und hielt dem Skelett den Zettel hin: "Sahen die gestohlenen Gegenstände etwa so aus?"

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"Ja genau." Das Skelett nickte. "Nur die Hose war noch viel hässlicher!"

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Kann denn Zaubern Sünde sein?
Verfasst am 12.11.2009, 23:11 von Luhai
Ankündigungen Welch erdrückende Hitze. Das war definitiv nicht der Weg zur nächsten Oase.
Langsam wurde Asturion sich schmerzhaft bewusst, dass der alte Eremit ihn wohl angelogen hatte. Von wegen bei der 27. Sanddüne links abbiegen und dann nur noch 3,754.993 Sandkörner bis zur Wasserquelle.
Das Trinkwasser war auch schon lange alle und diese verdammte Gegend würde ihn wohl noch das Leben kosten. So langsam könnte ihm wohl nur noch ein Wunder helfen.

*Plöpp*
"Habuuuh, ich bin die kleine Zauberfee Gozak! Ich habe gesehen, dass du Hilfe brauchst, und ich bin hier, um dir 3 Wünsche zu erfüllen. Hach, ich bin ja so aufgeregt, heute ist mein erster Arbeitstag und du bist mein allerallererster Klient. Und ich habe auch ein Geschenk für dich. Ein ganz tolles. Du wirst dich freuen. Und dann darfst du dir was wünschen. Los wünsch dir was!" Die Fee fuchtelte mit einem selbstgebastelten schiefen Zauberstäbchen vor Asturions Gesicht herum und zauberte ihm irgendwelche Tränke ins Inventar.

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"Ich war die Beste auf der Zauberschule, musst du wissen. Ich war sogar besser als die Zahnfee. Hab ihr alle Zähne ausgeschlagen, hehe. Und dann habe ich sogar einen Stern bekommen, weil ich so gut war." Die Fee textete den leicht weggetretenen Asturion weiter zu, bis dieser endlich aus seinen Gedanken hoch schreckte.
"Häh, was? Bah, geh weg! Verschwinde!" Er wedelte mit seinen Händen herum, um das Geschmeiß vor seiner Nase zu verscheuchen.

*Bing* (das Norrath-weit anerkannte Erkennungssignal für erfüllte Wünsche; garantiert fälschungssicher)
"Was? Ah, nein! Neeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeein!" Und mit einem weiteren *plöpp* verschwand die kleine hässliche Fee auf Nimmerwiedersehen und unser armer Held stand mit zwei unerfüllten Wünschen herum, die niemals in Erfüllung gehen würden.

Na da war vielleicht was los, kann ich euch sagen. Die Oberzaubermeister brauchten fast einen Monat, um die Fee aus dem Nichts zurück zu holen, in das sie sich selbst gezaubert hatte. Zur Strafe nahmen sie ihr den Stern wieder ab und klebten ihr eine Eselsmütze auf den Kopf. Gaga


Und Asturion? Tja, der wuselt immernoch durch die Gegend auf der Suche nach Abenteuern und frischem Trinkwasser.

Ah, und die Moral von der Geschicht: Wenn's brennt und stinkt, muss es nicht immer eine Hexe sein.

(Alles lesen)
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Skandal im Festungsring!
Verfasst am 18.09.2009, 19:26 von Luhai
Ankündigungen Es war schon recht spät, als Ykesha von einem altbekannten Geräusch aufgeschreckt wurde: "Sie haben ungelesene Post!"
Mürrisch schlüpfte er in seine kuscheligen Froschlok-Pantoffeln und stiefelte hinüber zum Briefkasten.

Verzweifelt zerrte er an der Klappe für den Posteingang. Verdammte neugnomische Erfindungen!
Wütend trat er ein paar mal mit den gut gepolsterten Schuhen gegen den Kasten bis sich die Klappe öffnete und zerrte die Nachricht heraus.

Hm, kein Absender... nur ein Siegel mit 2 gekreuzten Federn und einer Faust, die ein brennendes Streichholz festhielt.

Neugierig machte Ykesha den Brief auf, wobei ihm entwas entgegen fiel und auf dem Fußboden landete.

Die Botschaft war eindeutig:
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Angewidert betrachtete er den abgeschnittenen Zehnagel am Boden.
Der arme Uktap musste bestimmt stundenlang gefoltert worden sein, mit Maniküre und Pediküre und allem.
Eine neue modische Frisur hatten sie ihm anscheinend auch verpasst.
Was musste der General gelitten haben!
RACHE!

Der Tag der Abrechnung würde kommen, schwor er sich.

(Alles lesen)
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Es geht doch nur um die Welt
Verfasst am 11.09.2009, 14:32 von Luhai
Ankündigungen oder "Haben wir den schon mal gelegt?" Gaga


*klopfklopf*
"Ja?" Der Rest der Frage wurde prompt abgeschnitten, als durch die halb geöffnete Tür ein Brief geschoben wurde.
Der Bote bereits wieder verschwunden war, bevor der verdutzte Empfänger nachsehen konnte, wer ihm das Papier überhaupt in die Hand gedrückt hatte.

Gespannt las der Oberphönix der anwesenden Schar den Brief vor:
"Wie unsere Organisation jüngst erfuhr, hat eine konkurrierende Vereinigung unter Führung eines gewissen Umzok in Munzaks Materialbastion damit angefangen eine Bombe zu entwickeln, um damit die norrathschen Krabbenbestände auszulöschen.
Dies können wir natürlich nicht zulassen, schließlich verdient der Großteil unserer Rekruten seinen Lebensunterhalt auf der Startinsel mit dem Verkauf von Krabbensalat.
Ich vertraue darauf, dass sie diesen Auftrag so diskret wie gewohnt erledigen.
Ach ja: diese Mitteilung zerstört sich in wenigen Augenblicken selbst. Nur damit sie wissen, wie sich so eine Bombe anfühlt, wenn sie explodiert."

...und mit einem lauten Krach ging das Schreiben in Rauch und Flammen auf.

Panisch flatterte ein brennender Phönix durch die Halle. Waah

"Ihr habt es gehört, Leute - Munzaks Irgendwas ist unser Ziel." Der Befehlshaber fuchtelte mit einem Stock über einer vollgekritzelten Karte herum, welche wohl einen Lageplan darstellen sollte.
"Wir gehen hier, hier und hier rein. Danach Überraschungsangriff von hier, hier und hier." Dabei piekste er diverse Löcher in das Papier, um vorsorglich jegliche Spuren zu verwischen.

*Total professioneller Schnitt und Einblendung einer neuen Szene vor Munzaks Gerümpel Bastion, wo sich diverse Phönixe gerade daran machen, das Gebäude zu erklimmen bzw. an allen möglichen und unmöglichen Stellen einzubrechen*

Innen angekommen, schlich das Sondereinbruchkommando Richtung Zentrum des gegnerischen Widestandsnests, wo sich der Oberbefehlshaber des Feindes verschanzt hatte - mit einem Tee und einer Zeitung in einem bequemen Sessel.

"ANGRIFF!" mit diesen Worten stürzte sich der phönixliche Anführer mutig auf den Feind und begann ihn zu fesseln.
Der Großteil der Truppe starrte stattdessen interessiert die Kunstschätze an den Wänden an oder las heimlich mit in der Zeitung.

"Aber aber, meine Herren. Was soll denn das?" Der arme Umzok wirkt leicht erschüttert. Ich habe noch nicht einmal meinen Tee zu mir nehmen können."
"Hah, die Rettung der Welt kennt keine Teestunde! Attacke!" Einer der Phönixe raste im Sturzflug mit einem geklauten Ballon auf Umzok zu.

Dieser wandte sich an einen der Angreifer, der sich in seinem Bein festgebissen hatte: "Entschuldigung der Herr, äh Vogel? Könnten sie bitte nach meinem Diener rufen? Ich bin derzeit etwas kurz angebunden." Der angesprochene Phönix nickte und zog an einer Klingel.
"DINGELINGELING" Ein leicht angekokelter Phönix fiel vor Schreck fast von der Stuhllehne, die er in minutenlanger Schwerstarbeit erklommen hatte.

Der Diener lugte neugierig durch die Tür: "Was kann ich ihnen bringen, mein Herr?"
"Ein wenig heißes Wasser für meinen Tee, bitte." meinte der Hausherr.
"Und ein kaltes Bier, bitte!" rief ein Phönix.
"Ich hätte gern ein Eis, es ist irgendwie so heiß hier drin." meinte ein vor sich hin fackelnder Phönix.
"Aber natürlich, die Herren." Der Diener verkrümelte sich wieder Richtung Küche und kam kurze Zeit später mit einem Fässchen Bier, einem lecker Erdbeereis und einer Kanne heißen Wassers wieder.
"Ah. Bitte gießen sie reichlich ein." Umzok hielt dem Diener seine Teetasse hin.

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Einer der Phönixe wurde misstrauisch.

(bitte wenden)

(Alles lesen)
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Ein Phönix kommt selten allein
Verfasst am 29.08.2009, 10:01 von Luhai
Ankündigungen Weil es irgendwie langweilig ist, den ganzen Tag nur mit sich selbst zu reden, haben wir eine ganz tolle Idee gehabt.

Die hat mit der Sache hier zwar gar nix zu tun, ich wollts aber mal erwähnt haben. Gaga


Ab Sofort gibt es einen Community-Bereich hier im Forum, an dem Ihr gerne teilnehmen könnt. Dazu müsst Ihr Euch nur hier anmelden und die strengen Regeln wie "Nen Hanswurst schalt ich nicht frei!" überwinden.
Nicht dass sich Hanswurst je hier angemeldet hätte. Der kennt das Forum wahrscheinlich gar nicht. Sad
Vermutlich spielt er noch nicht mal EQ2...


Ah, wo war ich? Ach ja.
Ihr habt die Möglichkeit Instanzengruppen oder Funraids zu veranstalten oder euch für geplante Runden anzumelden. Egal ob TQ, Signaturquestreihe oder Raids nach Wards of Elements, ToNT, oder weiß-der-Geier-wohin. wink
Oder ihr beteiligt euch an unserem Spam...äh hochwissenschaftlichen Diskussionen, hehe.

Und wenn ihr mal einen Crafter für Verzierungen oder die T1/T2-Rüstungen sucht - alles vorhanden.
Ihr könnt euch auch selbst verewigen, wenn ihr Handwerker seid und gern Aufträge annehmt.

Mit diesen Worten: Auf Ihn! Krieger

(Alles lesen)
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Auf zu neuen Ufern
Verfasst am 21.08.2009, 12:41 von Luhai
Ankündigungen So konnte einem das Leben mitspielen.

Gerade noch war man als einsamer Meuchelmörder in den Gassen Freihafens bekannt und gefürchtet und im nächsten Moment hing man irgendwo in einer einsamen Wüste fest.
Der Weinvorrat, den Asturion aus dem zerstörten Tempel hatten mitgehen lassen, war auch seit Tagen alle, und so beschloss er schweren Herzens, sich eine neue Arbeit zu suchen.

Für Assassinen gab es in den Treibsanden leider weder genügend Kunden noch Opfer, also blieben ihm nicht viele Alternativen.
Eine davon hieß "Salumis Salon für die Schönen und Reichen".
Nun ja, eventuell gab es ja dort etwas zu holen. Und so schlenderte Asturion zu Salumi und ließ sich seinen ersten Job überhelfen - Schönheitscreme bei irgendeiner Kundin in den Mooren von Ykesha verkaufen.

Schnell ließ er sich noch die schnellste Route zu der Villa von dem Gnomenapparat im Salon ausgeben: ein Bild von einem verdammt hohen Felsen, untermalt mit einem Pfeil, der sehr tief nach unten zeigte.
Ok, dann lieber doch die sichere Route. *am Apparat rumfummel*
Ah, eine Kanone, eine Rundreise mit diversen Ballons ohne Sicherheitsgitter an den Rotoren und zu guter Letzt eine Runde Schwimmen durch Haifische und Riesenkrebse. Hurra...

*vorspul weil Reise total langweilig ist*

Nach 4 Stunden Höllenfahrt und Überlebenskampf hatte unser Held dann endlich ein recht zerfallenes und von Efeu überwuchertes Etwas erreicht, was wohl die Behausung des Kunden sein sollte.
Seufzend blickte er auf das riesige Schild am Tor: "Palast Der Ewigen..."
Der Rest war nicht mehr entzifferbar, aber er tippte einfach mal auf "Anreise" oder "Langeweile".

Asturion fasste sich ein Herz, klopfte an das Tor der Villa und setzte sein dreckigstes Grinsen auf, welches er jedoch schnell gegen ein unverbindliches Lächeln eintauschte, als ihn ein älterer Butler mürrisch anschielte.
"Sie sind wegen des Kosmetikkrams hier, richtig?"
"Jup, Salumis Salon der Schönen und Reichen. Stets zu ihren Diensten." lächelte Asturion freundlich (hoffte er zumindest).
"Ich brauche das Zeug nicht. Zu den Herrschaften geht es da entlang." der Butler nickte in Richtung eines langen dunklen Gangs, in dem sich unser armer Nachwuchsverkäufer gedanklich schon von Spinnen und ausgehungerten Fledermäusen angegriffen sah.

Im Salon angekommen begrüßten ihn die Besitzer des Hause, Anashti und Alfred Sul, herzlich.
"Wie schön, dass der gute Salumi so schnell jemanden vobeischicken konnte; und dann auch noch jemand so Nettes." Anashti lächelte ihn falsch an. "Dann zeigen sie mal, was sie so Schönes mitgebracht haben. "

"Ja natürlich, Madame. Sie werden sich nicht wieder erkennen, wenn ich fertig bin. Sie werden Augen machen, sage ich ihnen." Asturion griff nach seiner Kosmetikt....Oh, verdammt. Die war wohl beim Kampf mit dem Hai verloren gegangen. Etwas panisch kramte er in seinen Taschen, bis ihm seine Arbeitsutensilien aus seiner Zeit als freischaffender äh...Konfliktlöser einfielen. Schnell panschte er einige Mixturen zusammen und trug sie vorsichtig auf.
Als er fertig war, prüfte er mit Kennerblick sein Kunstwerk und hielt der Hausherrin dann mit zufriedenem Lächeln einen Spiegel vor, damit sie das Ergebnis selbst begutachten konnte.


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Im Hintergrund fiel der Hausherr vom Stuhl, mühsam ein lautes Lachen unterdrückend.
Anashti rannte schreiend aus dem Haus und ward eine Woche lang nicht mehr gesehen, bis sie eines Nachmittags ganz plötzlich in ihrem Schaukelstuhl respawnte.
Aber das ist eine andere Geschichte.

"Vielen Dank, mein Herr. So sehr habe ich schon lange nicht mehr gelacht. Ich habe zwar nicht viel Geld, das ich ihnen anbieten könnte, aber vielleicht akzeptieren sie ja dieses kleine Geschenk. Ich weiß doch, dass Leute wie sie sowas mögen." Alfred blinzelte unserem Assassinen verschwörerisch zu und drückte ihm ein Päckchen in die Hand, bevor er sich lachend in den Garten aufmachte.


Neugierig öffnete Asturion das Päckchen, pfiff einmal erstaunt und machte sich dann wieder auf den Weg, allerdings nicht zu Sumseldingens Salon, sondern auf zu unbekannten Welten und neuen, aufregenden Abenteuern.
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Außerdem hatte er ja noch eine Rechnung mit einem gewissen Hai zu begleichen.

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Die Ruhe vor dem Sturm
Verfasst am 28.07.2009, 19:35 von Luhai
Ankündigungen Bevor ich irgendwann noch gesteinigt werde, weil ich die News wegen eines anhaltenden Kreatiefs wochenlang vor mir her schiebe, mach ich's nun kurz und schmerzlos. Shy

Es geschah eines schönen sonntäglichen Miitags. Auf der im Phönix-Hauptquartier installierten Minderheitenbenachteiligungsskala schossen die Rattongas ganz nach oben.
Prompt schickten wir unsere Kundschafter zur Klärung der Lage los, welche schließlich in der Donnersteppe fündig wurden.
Ein neuer Oberbösewicht hatte sich dort breitgemacht und die steppenansässigen Rattongas versklavt, damit sie ihm aus den Blitzableiter-Minen lauter kleine Blitzableiter abbauten, die er dann dazu benutzen konnte, um ganz viele Blitze einzufangen und somit die Weltherrschaft an sich zu reißen.
Verdammt, wir haben keinen Blitzableiterweltherrschaftssmiley!
Stellt euch einfach vor, dass Prost keine Flaschen, sondern Blitzableiter sind. Das muss reichen.

Aber zurück zum Thema.
Der böse Wicht war schnell identifiziert:
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Wer so scheiße aussieht, MUSS einfach Dreck am Stecken haben.
Uns gegenüber gab er sich bei der Ausweiskontrolle zwar als Neutraler aus, aber wir haben ihn sofort durchschaut!

Als Vertreter des Guten und koffeinhaltiger Erfrischungsgetränke - wahlweise auch mit Akohol - mussten wir natürlich sofort zur Tat schreiten und dem Unrecht Einhalt gebieten, bevor es ganz Norrath in eine Blitzableiter produzierende Einöde verwandeln konnte.

Und so standen sie sich gegenüber in der sengenden Mittagssonne...die Phönixe gegen den Bösen da hinten, den man kaum noch sehen kann, weil er so verdammt weit weg ist.
Die Luft knisterte, die Spannung konnte man regelrecht spüren, bla bla *Standardausdrücke für total spannende Situation einfüg*

"Nieder mit dem Bösen!", schallte es aus den Reihen der Phönixlichen Garde.
Man muss die Messlatte ja nicht gleich ganz oben anlegen...

"Zittert vor dem Avatar der Stürme!"
Na gut, auch kein besonders origineller Konter, aber immer noch besser als Windhosen-Man oder Donner-Boy...

Als nächstes flogen die ersten Steine, was schon mal beeindruckender war als platte Sprüche.
Die Reaktion auf Seiten des Avatars waren als Blitz angemalte Stöckchen, was die 1. Sturmreihe der Phönixe nur kurz zu stoppen vermochte.

"Feuääääääääär!" rief der Anführer der Phönixe, worauf hin ihm ein hilfsbereiter Mitstreiter das Federkleid anzündete und ihn publikumswirksam zum Verglühen brachte.
Der brennende Phönix steuerte direkt auf den Gegner zu und klammerte sich am Avatar fest, welcher dadurch ebenfalls in Flammen aufging.

Dieser lief nun panisch durch die Gegend und stolperte direkt in ein Ölfass, welches dramaturgisch äußerst wirksam genau im Weg stand.
Wie beschreibt man am besten das, was nun ablief? Stellt euch einfach ein Stück Fleisch auf einem Grill vor, welcher 1 Stunde lang unbeaufsichtigt bleibt.
Irgendetwas passierte, und am Ende war das Stück Avatarfleisch verdammt gut durch. wink

Die Gutsten feierten anschließend ihren Sieg über Tod, Teufel und abgenippeltes Dingens da:
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Sehen die drei Rattongas im Hintergrund nicht gleich viel glücklicher aus?
Hach, welch schönes Happy End. *seufz*


Zum Dank schenkten die befreiten Sklaven uns ein wenig aus alten Blitzableitern zusammengebastelten Tand, den wir natürlich dankbar annahmen.

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Wenn es Nacht wird
Verfasst am 21.07.2009, 18:53 von Luhai
Ankündigungen ...kann es nicht schaden, für alle Fälle ein paar Fackeln dabei zu haben.

Während die Sonne langsam hinter den Hügeln der Moore verschwand, erwarteten beide Seiten gespannt die letzten Minuten vor dem Ansturm auf die Bastion der Gukse.

Die Armee von Phönixen hatte sich nach langen und kräftezehrenden Kämpfen bis zum Inneren Festungsring vorgekämpft, welcher mittlerweile hauptsächlich von Trashmobs und unteren Dienstgraden gehalten wurde.

Die Verteidiger, angeführt von einem Feldwebel, der wohl als einziger nicht rechtzeitig Heimaturlaub eingereicht und dafür die ehrenvolle, aber äußerst undankbare Aufgabe bekommen hatte, den Festungsring zu halten, bereiteten sich auf den nächtlichen Ansturm der Phönixe vor.

Der Feldwebel breitete den Lageplan der Zitadelle aus, den er - so hoffte er zumindest - sehr preiswert von einem gnomischen Händler erstanden und mit seinen Verteidigungsplänen versehen hatte.
"Also das sind wir, und das hier ist der Gegner" er tippte auf die blauen Kreuzchen, "und so nehmen wir sie in die Zange."

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"Wer sind wir nochmal?" fragte Trashmob Nummer 5.
"Die weißen Kreuze und die Wolken da!" Der Feldwebel grummelte vor sich hin.
"Kann ich das Kreuz sein?" fragte Trashmob Nummer 17. "Nummer 37 ist außerdem viel dicker als ich, er passt viel besser zu der Wolke da."
"Das ist nicht wahr! Das ist nur meine Rüstung, die mich so dick macht!" beschwerte sich Trashmob 37.

"Ruhe!" polterte der Befehlshabende los. "Oder ich lasse euch auswechseln gegen die Ersatzleute." Er zeigte auf die Tür in der Ecke, hinter der die Trashmobs 43-526 den Verteidigern begeistert zujubelten und ihre verrosteten Waffen schwangen.
"Aber denkt dran, die Angreifer droppen mythische Waffen! Und nur wer mindestens 5 Minuten Einsatzzeit hat, darf nachher um das Loot mitwürfeln."

"Äh, Chef?" Ein dick gepanzerter Ritter hatte sich aus der Masse der Belagerer gelöst und trabte gemütlich auf die Verteidiger zu. "Wie sieht's aus bei euch? Unseren Leuten wird langsam kalt und wir würden gern Feierabend machen."

Der Feldwebel knurrte finster und nickte seinen Leuten zu.
"Also gut. Es geht um Wurstbrot und Vaterland! Die Ehre der Verteidiger des Klosteins steht auf dem Spiel! Seid ihr bereit für Tyrannus den Dunklen zu sterben?!" Er zeigte auf den Obermotz der Belagerten, welcher gelangweilt in seinem schattigen Thron saß und auf ein paar Froglokschenkeln herumkaute.
"Boah, für ein kühles Dunkles könnte ich sterben." warf einer der sichtlich schwitzenden Soldaten ein.
"Oh ja!" "Ja. Ich auch." "Freibier für alle!"
Doch plötzlich stellte einer Die-Frage-die-nicht-gestellt-werden-darf: "Äh, warum müssen wir denn überhaupt sterben?"

Unbehagliche Stille breitete sich aus, nur unterbrochen von gelegentlichem Quietschen der rostigen Rüstungen und einem leisen Röcheln aus der Richtung von Tyrannus, der sich beim Essen gerade an einem Knochen verschluckt hatte.

Bevor der Feldwebel jedoch zu einem Donnerwetter ansetzen konnte, verschwand der letzte Rest der Sonne hinter den Anhöhen.
Der Sturm brach los.

(bitte wenden für.....DIE SCHLACHT!)

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Party on
Verfasst am 25.06.2009, 17:44 von Luhai
Ankündigungen Es war ein schöner, verregneter Sonntag in den Ausgedehnten Prärien. Im Allgemeinen ist Regen nicht wirklich schön, aber manchmal kann es ja Vorteile haben, wenn die Sonne nicht scheint. Ganz besonders wenn man ein Vampir ist.

Leider hatte das andauernde Regenwetter auch einen Nachteil, die Touristen blieben allmählich aus. Man könnte auch sagen, die Prärien waren wie ausgestorben. Book
Also musste unbedingt eine PR-Kampagne her, um wieder frisches Blut in die Gegend zu locken.

Der Held unserer kleinen Geschichte starrte nun voller Entsetzen auf das Ergebnis dieser Aktion - ein Flugblatt mit dem Titel "Tag der offenen Tür in den Prärien."
...gefolgt von dem üblichen Werbegewäsch:
"Erleben sie die atemberaubende Schönheit der Grüfte und romantischen Verliese und tauchen sie mit uns hinab in Zarrakons Abgrund! Gruseln sie sich vor uralten Monstern und vergessen sie nicht, unseren Souvenirshop für ein paar Original Vampir-Andenken zu besuchen.
Außerdem: Kostümfest am Abend! Verkleiden sie sich als blutrünstiger Vampir oder als Nebelmyr-Gespenst auf unserer Feier. Es gibt auch Freigetränke!"

Er hatte sich auf Geheiß von Mayong bereits in ein furchteinflößendes Drachenkostüm quetschen müssen und schwitzte nun vor sich hin.
Währentdessen wuselten um ihn herum diverse Diener und andere Lakaien seines Bosses Mayong, die Zarrakons Bude auf Vordermann brachten und hier und da bunte Blumen und knallrote Teppiche platzierten, um die Atmosphäre etwas aufzulockern.

Wenig später trafen auch schon die ersten Gäste ein, auf der Suche nach den ganzen kostenlosen Drinks und schaurig schönen Geschichten über Vampire, Drachen und all dieses gefährliche Zeug.

Natürlich dürfte auch das obligatorische Gruppengemälde für die lieben Verwandten zuhause nicht fehlen.

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"Nein, nein! Das passt so nicht. Sie da hinten, Herr Zarrakon! Gehen sie mal bitte aus dem Bild."
Der Maler scheuchte den armen Drachen hinfort, welcher seufzend aus seinem Kostüm kroch und sich in eine stille Ecke verkrümelte, wo er dem Treiben zusah.

Dort saß er nun und schaute zu, wie die Besucher sich amüsierten und als Gespenster durch die Gegend wuselten, von den anwesenden Vampiren kritisch beäugt und insgeheim nach Blutgehalt sortiert.

Und als der Abend vorbei war und alle Gäste sich längst verabschiedet hatten, saß der arme Zarrakon noch immer in seiner Ecke und starrte traurig auf die Überreste dessen, was ehemals seine Behausung war.
Nicht einmal den kleinen Kaktus hatten sie ihm gelassen. Shy

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Die Ballade von Deme und dem kleinen Burzel
Verfasst am 08.04.2009, 19:28 von Luhai
Ankündigungen Heute, lieber Leser, möchte ich Euch eine kleine Ballade näherbringen, geschrieben für ein Ensemble aus Tröte, zwei Dudelsäcken und einem Kasten Bier. Bier

Und bitte ganz laut mitsingen, die Melodie lautet in etwa: "la lala la LA lala, la lala la LA". (die "LA" bitte besonders betonen, mit dem oben erwähnten Bier sollte das ganz gut gehen.)
Pfeifen geht aber auch, solange es nicht die Tröte übertönt. Smile


"Es war einmal ein Deme, der
vor seinem Burzeltage
die Phönixe einladen tat
zu einem Festgelage.

Die ganze Meut bezog alsbald
in einer Schenke Quartier
und ließ es sich gar wohl ergehen
mit Wild und reichlich Bier.

Ein lustger Gaukler namens Gynok zeigte
vorn den Gästen seine Tricks.
Bei der Jungfrau, der zersägten
meldete Deme sich ganz fix.

Refrain: (das Äquivalent zur heutigen Werbepause, also die Zeit um neues Bier zu holen)

Hey! Hoch die Krüge, stoß mit an,
schließ dich unsrem Tanze an!
Und fällt dir mal ein Beinchen ab,
das wächst doch wieder nach.

(Und weiter gehts im Text, das Klatschen nicht vergessen!)

Der Deme nahm das Instrument
und sägte ganz behend
den armen Trickser mittendurch,
doch just am falschen End.

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Dem Gynok tat dies gar nicht gut.
Er starb, der arme Tropf.
Die Phönixe, sie lachten laut
und stahlen ihm den Kopf.

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Deme ergreift das volle Glas,
sein letzter Satz noch war,
bevor er dann nach hinten kippt:
Das machen wir jetzt jedes Jahr!

Hey! Hoch die Krüge, stoß mit an,
schließ dich unsrem Tanze an!
Und fällt dir mal ein Ärmlein ab,
so hast du ja noch eins."

Danke

Ich muss weg. Prost

(Alles lesen)
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